Energetische Sanierung eines Einfamilienhauses. Vom Kauf über dier Entkernung bis zum erneuten Aufbau. Wohl eines der letzten Abenteuer, die man in Central Europe noch erleben darf…
Das Haus ist Baujahr ’52 und wurde seit mehr als 2 Jahren nicht mehr bewohnt. Das Haus war mehr als nur renovierungsbedürftig, also haben wir uns für eine komplette Sanierung entschieden. Einzig das Dach war noch in Ordnung, und – bis auf ein paar feuchte Stellen im Keller – war das Mauerwerk trocken.
Zuerst also haben wir in Eigenregie alles herausgerissen. Innendämmung und unzählige Tapetenschichten, Einbauschränke, Innenwände, Türen, Fenster, Fussleisten, Bodenbeläge, Dachvertäfelung, Geländer, die gesamte Elektrik, Heizungs- und Wasserleitungen und die Heizkörper.
Danach begannen Elektriker und Klempner mit der Installation. Heizungs- und Wasserleitungen wurden neu in den Wänden verlegt, ebenso Strom, Telefon, TV und Ethernet.
Zur gleichen Zeit wurde dann das Haus aussen bis zur Grundplatte freigegraben, gereinigt und anschliessend gedämmt.
Das WDVS: An den Kellerwänden 10cm, im Erdgeschoss 16cm und unter dem Dach 24cm. Dazu wurde eine Auflattung am Dachgebälk angebracht um die erforderliche Tiefe zu erreichen.
Passend zur Dämmung haben wir auch neue Fenster und Aussentüren einbauen lassen. Diese wurden bündig an die alte Aussenwand gesetzt, damit die Laibungen nicht mit dem 16cm WDVS zu tief werden.
2010 haben wir dann endlich unsere Terrasse gebaut und ich habe zum ersten Mal gemauert – geht so. 2011 habe ich den Treppenniedergang aussen renoviert und endlich mit dem Keller selbst gebonnen. Schlimm war dabei die Innentreppe zum Keller. Jede Stufe hatte andere Maße und Winkel und war mit Linoleum-Belag und Kleb- und Lackresten bedeckt.







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